Glücklichsein,
das heißt für mich in Ruhe und Harmonie mit der Natur zu leben, mit anderen
Menschen gemeinsam etwas Schönes zu erschaffen.
Wenn ich die
Augen schließe, schwebt mir ein altes Bauernhaus, ein Industriegebäude aus dem
letzten Jahrhundert oder ein kleines Gehöft in traumhafter Natur vor. Sattgrüne
Hügel mit Wäldchen, Wiesen und Feldern umgeben es. Ich werde es ökologisch sanieren.
Bald schon bevölkert eine Gruppe engagierter Menschen den Ort, es entstehen
große und kleine Projekte, Altes wird neu gedacht, Neues wird ausprobiert.
Irgendwann werden nicht nur Apfelsäfte und Käse produziert, sondern auch wildnispädagogische
Seminare, Trommelworkshops und Nachhaltigkeitsschulungen angeboten. Und wenn
das Tagungszentrum gerade mal nicht ausgebucht ist, trifft sich die Dorfjugend
hier und veranstaltet Jam-Sessions.
Naja, etwas
sehr verträumt vielleicht? Vielleicht. Aber wer nicht wagt, nicht gewinnt…
Die
Projektentwicklung ist dynamisch und offen. Sie hängt vor allem von den Menschen,
die sich zusammenfinden ab. Alle, die gern etwas auf die Beine stellen möchten,
finden hier den Raum, es umzusetzen und ihre Träume wahr werden zu lassen.
So soll ein
lebendiges Zentrum im ländlichen Raum entstehen, das durch seinen vielfältigen
Charakter besticht und nach einigen Jahren zumindest einem Teil der hier lebenden
Menschen ein sicheres Auskommen bietet. Die verschiedenen Projekte bilden die
Säulen des Ortes, die ihn sozial, ökologisch und ökonomisch tragen. Ein Ort,
der soziale Gerechtigkeit, ökologische Verträglichkeit und ökonomische
Tragfähigkeit miteinander verbindet und so Nachhaltigkeit lebt!
Beispielsweise
sollen Ferienzimmer entstehen. Außerdem ein Tagungs- und Begegnungszentrum, wo
auch Seminare und Workshops gegeben werden. Eine kleine Imkerei, eine
Keramikwerkstatt, eine Käserei, Musikfestivals, Softwareentwicklung oder
Kräuteranbau könnten ebenfalls vorangetrieben werden. Kommt drauf an, wer sich
und seine Talente einbringt!
Menschen aus
dem Ort, der Region, der Bundesrepublick oder anderen Ecken der Welt können
sich begegnen, austauschen und voneinander lernen. Die Mitte
Deutschlands, von allen Ecken und Enden gleich gut zu erreichen, bietet sich
an. Der Ilm-Kreis, der Saale-Holzland-Kreis und das Weimarer Land in Thüringen sind
bspw. strategisch günstig gelegen.
Von dem
Projekt profitieren Stadt und Land: Einerseits wird der ländlichen Raum gestärkt,
junge Menschen erhalten Perspektiven und Alternativen zu Abwanderung und Extremismus.
Die ländliche Entwicklung und die regionale Idendität werden gestärkt, indem
ein Treffpunkt entsteht. Andererseits erhalten Besucher aus der Großstadt die
Möglichkeit, zu sich selbst zu finden und den Rhythmus der Natur zu spüren.
Gesucht
werden die Immobilie mit einem Stück Land, Mitmachende und Unterstützende;
Kontakte, ideele und materielle Förderung, Spenden, Partner.